Montag, 28. Dezember 2015

Pulled Pork aus dem Ofen


Pulled Pork stand schon sehr, sehr lange auf meiner to-do-Liste. Irgendwie konnten wir uns im Sommer aber nie dazu durchringen den Grill einen ganzen Tag lang anzumachen. Aber zum Glück kann man das ganze auch im Backofen machen. Hhm, ob der Geschmack darunter leidet? Nun ja, das rauchige Aroma fehlt hier dann wohl. Aber auch da kann natürlich Abhilfe geschaffen werden.

Von Ankerkraut hab ich nicht nur ein tolles Rub, sondern auch ein Liquid Smoke zum testen bekommen. Das kam beim Pulled Pork hier zum Einsatz und ich verspreche euch, der Geschmack ist richtig lecker!

Pulled Pork eignet sich durch die lange Zubereitung natürlich besonders für eine größere Menge und damit auch für Partys etc. Ich habe das ganze für den Geburtstag meines Mannes zubereitet. Wir waren insgesamt 14 Personen und es ist so gut wie nichts übrig geblieben. Jeder war absolut begeistert!


Es gab klassischerweise Pulled Pork im Burger Bun mit Coleslaw und als Alternative dazu mit Kartoffelpüree und gebratenen Zwiebeln. Zu beiden Varianten gab es noch selbstgemachte BBQ-Soße, der ich mit dem Hickory Rauchsalz den letzten Schliff verpasst habe.

Nun aber zum Rezept für das leckere Pulled Pork für 14 Personen:
- 3 kg Schweinenacken ohne Knochen
- 100 g mittelscharfer Senf
- einige Spritzer Liquid Smoke Maple-Ahornsirup-Hickory
- ca. 10 EL Ankerkraut BBQ Rub Grillgewürz
- 500 ml Apfelsaft
- 500 ml Fleischbrühe
- BBQ-Soße

- Burger Buns
- Cole Slaw
- Kartoffelpüree
- gebratene Zwiebeln

Die Zubereitung eines Pulled Pork benötigt etwas Vorplanung und Zeit. Das Fleisch bleibt dann ca. 8 Stunden im Ofen. Es brät natürlich alleine vor sich hin und lässt sich somit auch super Vorbereiten und als Partyessen verwenden.

Am Vortag wird das Fleisch bereits mit dem Rub behandelt. Dazu den Senf mit etwas Flüssigrauch vermischen und den Nacken großzügig damit einreiben. Anschließend vollständig mit dem Rub einreiben und fest in Frischhaltefolie wickeln. Nun muss das Fleisch für ca. 24 Stunden im Kühlschrank ruhen.


Die Burger Buns am besten auch schon am Tag vorher zubereiten, da euer Ofen ja am nächsten Tag besetzt ist. In einer Tüte aufbewahrt halten sie gut frisch und schmecken noch super lecker.

Am Tag der Verwendung das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und für ca. 1 Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Ofen auf 120° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Apfelsaft und die Brühe mischen. Eine große Auflaufform unter das Ofenrost stellen und die Flüssigkeit einfüllen. Den Braten auf der Mitte des Rostes legen und idealerweise ein Bratenthermometer anbringen. Das Fleisch muss so lange im Ofen bleiben, bis es eine Kerntemperatur von ca. 90° hat. Das dauert zwischen 8-9 Stunden.

Wundert euch bitte nicht, zwischendurch hat das Fleisch eine sogenannte Plateauphase, in der die Temperatur über Stunden bei 70° bleibt. Nicht die Temperatur erhöhen, das ist vollkommen normal. Nach ca. 5 Stunden könnt ihr das Fleisch auch immer wieder mit der Saftmischung aus der Auflaufform beträufeln.

Sobald das Fleisch im Ofen ist könnt ihr den Cole Slaw zubereiten damit er auch etwas durchziehen kann.

Wenn das Fleisch die 90° Kerntemperatur erreicht hat aus dem Ofen nehmen und in Alufolie einwickeln. Dann muss das Fleisch nochmal ca. eine Stunde ruhen. Die Flüssigkeit aus der Auflaufform in einen Topf umfüllen und mit BBQ-Soße vermischen.

Soße aufkochen lassen und das Fleisch nach der Ruhephase aus der Folie wickeln. Mit zwei Gabeln auseinander zupfen und mit der Soße vermischen.

Nun die Buns aufschneiden, mit etwas Cole Slaw und dem Pulled Pork belegen und etwas Soße darüber geben. Alternativ das Fleisch mit Soße auf einem Teller anrichten und mit Kartoffelpüree und gebratenen Zwiebeln servieren.

Das Rub von Ankerkraut passt hier wirklich perfekt! Ich bin froh diese "Hausmischung" entdeckt zu haben. Sie wird mit Sicherheit noch das ein oder andere Grillgericht verfeinert.

Es beinhaltet z. B. grüner Pfeffer, Zwiebel, Meersalz, Petersilie, Roh-Rohrzucker, Paprika-Flocken, Rauchsalz, Karotte, Chili, Oregano, Kümmel, Knoblauch und Olivenöl. Ihr könnt damit eine ganz einfach euer Grillgut marinieren. Das Korkenglas mit 75 g ist für 5,49€ im Onlineshop erhältlich.

Liquid Smoke kannte ich bisher noch gar nicht. Aber schon der Geruch ist super klasse. Wie auch Rauchsalz muss man hier natürlich vorsichtig dosieren und immer wieder abschmecken. Ihr könnt es zum marinieren von Grillgerichten oder für Saucen verwenden. Auch einer Kartoffelsuppe habe ich damit ein sehr leckeres Aroma verpasst. Das Primärrauchkondensat wurde hier mit etwas Apfelsaft, Wasser und Rohrzucker-Sirup verfeinert. Die Flasche ist für 4,49€ im Shop erhältlich.


Das Hickory Rauchsalz ist ein erstklassiges echtes Rauchsalz aus den USA. Es besteht aus Meersalz Flocken, die sanft mit echtem Hickory geräuchert werden. Es verleiht neben klassischen Grillgerichten auch allerhand weiteren herzhaften Speisen einen besonderen Geschmack. Auch hier gilt allerdings erst sparsam zu dosieren und immer wieder abzuschmecken. Der Rauchgeschmack darf nicht zu dominant werden. Das Korkenglas mit 90 g ist für 6,99 € im Onlineshop erhältlich.

Also wenn ihr auch gerne grillt und auch sonst viel Wert auf hochwertige Gewürze legt solltet ihr unbedingt mal bei der Firma Ankerkraut vorbeischauen. Neben den Testprodukten habe ich ja noch von meinem Mann den Adventskalender geschenkt bekommen. Die Gewürze sind wirklich alle super! Ich freue mich schon darauf, die alle zu verwenden. Und da die Korkengläser auch äußerst dekorativ sind, werden meine Gewürze so nach und nach auf die Firma Ankerkraut umgestellt :-)

Weitere Produkte die ich testen durfte findet ihr hier:
- Pfeffernuss-Orangen-Tee
- Arabisches Kaffeegewürz
- Glühweingewürz

Viel Spaß beim nachkochen.

Liebe Grüße
Eure Miri

Auch wenn ich die Produkte freundlicherweise kostenlos von der Firma Ankerkraut zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat dies keinen Einfluss auf meinen Artikel. Dieser spiegelt meine persönliche Meinung wieder. 

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