Freitag, 12. Juni 2015

[vegan] Spaghetti Bolognese


Auch diesen Italo-Klassiker habe ich in der veganen Variante ausprobiert. Eins vorweg, nein, er schmeckt nicht ganz genauso wie die herkömmliche Bolognese. Das geht ja auch gar nicht da hier andere Zutaten verwendet werden. Aber diese Version ist auch sehr lecker. Schön fruchtig durch die Tomaten und die Soße ist auch fix gemacht. 

Während meine klassische Bolognese gerne mal einige Stunden auf dem Herd verbringt, kommt die vegane mit knappen 30 Minuten aus. Aber nun zum Rezept.

Für ca 4 Personen benötigt ihr:
- 150 g Soja-Schnetzel fein (Trockengewicht)
- etwas Olivenöl
- 3 große Karotten
- 1/2 Knolle Sellerie
- 1 große Zwiebeln
- 2 Knoblauchzehen
- 4 - 5 große Tomaten
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Pck. passierte Tomaten
- 50-100 ml Gemüsebrühe
- Oregano, Thymian, Rosmarin und Basilikum klein gehackt
- ein Schuss veganer Rotwein 
- Salz und Pfeffer

Die Soja-Schnetzel mit etwas kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse klein würfeln. Die Zwiebel ebenfalls in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch hacken. Die Soja-Schnetzel abseihen (am besten noch etwas ausdrücken) und in einer kleinen Pfanne mit Olivenöl kross anbraten. Das erfordert etwas Geduld, da sie zuerst einiges an Wasser verlieren. Nehmt auch aber unbedingt die Zeit. Wenn sie nicht richtig kross sind haben sie später in der Soße unter Umständen eine etwas "zähe" Konsistenz. 
In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebel glasig anbraten, den Knoblauch dazu und kurz mitrösten. Anschließend das Gemüse dazugeben. Tomatenmark in die Pfanne und ebenfalls kurz anrösten. Nun mit den passierten Tomaten ablöschen. Die Soja-Schnetzel zusammen mit den Kräutern in die Pfanne geben. Einen Schuss Rotwein dazu und je nach Bedarf etwas Gemüsebrühe angießen. Nun bei reduzierter Hitze mit Deckel ca 15 Minuten köcheln lassen bis das Gemüse fertig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Zusammen mit den Spaghetti anrichten und genießen :-)



Die Soja-Schnetzel haben durch das anbraten eine gewisse Ähnlichkeit mit Hackfleisch. Zumindest von der Konsistenz. Erhältlich sind sie im Bioladen, Reformhaus oder auch in gut sortierten Supermärkten. Bei uns gibt es sie z. B. bei DM. Einfach mal ausprobieren :-)

Liebe Grüße
Eure Miri 

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